Prüfung - Level 3

Analog zu SARTECH I der NASAR (Diese Überprüfung und das Zertifikat entsprechen oder überschreiten die Kriterien der FEMA 508-8)


Diese Leistungsstufe steht allen Hunden offen, welche älter als 12 Monate sind und die Prüfungsstufe (Level 2) bestanden haben.

Die Spur soll ca. 1600 Meter lang sein und 2400 Meter nicht überschreiten und wird sowohl durch ein Waldgebiet wie auch durch städtisches Gebiet gelegt sein.

Die Spur wird von nur einem Spurenleger gelegt. Der Spurenleger muss die Spur am Vortag der Prüfung gelaufen haben und am Ende der Spur sein, wenn das Team die Prüfung beginnt.

Die Spur soll mehrere Biegungen enthalten.

Das Alter der Spur liegt zwischen 24 und 30 Stunden.

Der Geruchsartikel kann vom Hundeführer mitgetragen oder am Anfang der Spur liegen gelassen werden. Der Hundeführer kann den Geruchsartikel so häufig benutzen wie er es für richtig hält. Bleibt der Artikel am Anfang der Spur liegen, muss er wieder in den gleichen Beutel getan werden.

Der Hund hat 3 Stunden Zeit die Spur zu beenden. Die Startzeit und die Zeit beim Abschluss der Spur wird von den Prüfer auf dem Protokoll vermerkt. Die Prüfer sollen den Hund stoppen und disqualifizieren, wenn er den Spurenleger innerhalb dieser Zeit nicht findet.

Die Prüfung wird von zwei Prüfern gerichtet. Der Hundeführer kann einmal zum Start zurückkehren und den Hund noch einmal auf die Spur ansetzen. Der Hundeführer muss die Prüfer informieren, dass er glaubt, dass Hund nicht auf der Spur sei und er zum Anfang zurückkehren möchte. Die Prüfer sollen dem Hundeführer mitteilen wie viel Zeit im noch bleibt. Die Prüfer gehen mit dem Team zum Start zurück. Es wird keine Verlängerung der Zeit gewährt.

Wenn nach der Meinung der Prüfer der Hund innerhalb 200 Meter nach dem Start um 180 Grad in die falsche Richtung arbeitet, dann können die Prüfer den Hundeführer anweisen noch einmal zu starten. Dieser Start wird das Recht des Hundeführers zu einem Neustart nicht beeinträchtigen. Die Prüfer werden einen Neustart nur einmal verordnen. Falls der Hund ohne offensichtlichen Grund (z.B. Wind) wieder in die falsche Richtung läuft, soll er disqualifiziert werden.

Geht der Hund weiter als 200 Meter vom Start weg in die falsche Richtung, dann können die Prüfer das Team entweder bis zum Ablauf der Zeit arbeiten lassen, oder aber einen Neustart verlangen (falls dies nicht schon einmal geschehen ist).


Der Hund muss den Spurenleger am Ende der Spur auffinden und identifizieren. Die Prüfer fragen den Hundeführer am Anfang der Prüfung wie der Hund den Spurenleger identifiziert. Der Hund hat bestanden, wenn er die Spur vom Anfang bis zum Ende verfolgt und den Spurenleger identifiziert. Er muss dabei allerdings nicht genau der Spur folgen.

Sollte sich der Spurenleger irrtümlicherweise am falschen Ort aufhalten, können die Prüfer den Hund stoppen bis der Spurenleger am Ende der Spur eintrifft oder falls der Hund die Spur bis ans Ende verfolgt, den Hund dort stoppen und nach Eintreffen des Spurenlegers die Reaktion des Hundes und die Identifikation beobachten. Falls der Hund den Spurenleger richtig identifiziert, hat er bestanden, vorausgesetzt dass er bis zu diesem Zeitpunkt gut gearbeitet hat.

Ein Hund wird automatisch sofort disqualifiziert wenn er
a) Aggressionen gegenüber dem Hundeführer, den Prüfern oder den Zuschauern zeigt
b) wenn der Hundeführer mehr als 10 Minuten zu spät zur Prüfung kommt
c) wenn sich der Hund auf der Spur verletzt
d) wenn der Hundeführer den Hund häufiger als erlaubt am Start wieder neu auf die Spur ansetzt,
e) der Hundeführer den Hund auf der Spur bewusst oder unbewusst führt und leitet,
f) wenn der Hund innerhalb der erlaubten Zeit den Spurenleger nicht findet

Die Prüfung kann max. 2 x wiederholt werden. Zwischen den Wiederholungs- prüfungen müssen mindestens 4 Wochen liegen. Wird das Team insgesamt 3 x disqualifiziert, wird es von weiteren Prüfungen ausgeschlossen.